Ausstellung

MOVING TYPES – Lettern in Bewegung

Von den Anfängen des Films bis heute

Prof. Ralf Dringenberg und Prof. Anja Stöffler

Gutenbergs Erfindung war eine Revolution, die sich heute, rund 550 Jahre später, wiederholt, wenn unsere globalisierte Informations- und Mediengesellschaft durch Digitalisierung jegliche Information, das gesamte Wissen der Menschheit, uneingeschränkt verfügbar macht. Zahlreiche Sonderausstellungen des Gutenberg-Museums eröffnen mit innovativen Konzepten immer wieder neue Sichtweisen – und schlagen Brücken ins 21. Jahrhundert. Die vielfach preisgekrönte Medienausstellung „Moving Types – Lettern in Bewegung“, als Ausgangspunkt für den 2011 neu etablierten Schwerpunkt Typografie, fand weltweit Beachtung.

Partizipation

Interaktive Medienfassade am Gutenberg-Museum

Noch heute ist die zur Ausstellung entwickelte großflächige Lichtinstallation eine vielbeachtete Medienintervention im öffentlichen Stadtraum. Passanten können hier SMS-Botschaften auf die Fassade des Museums projizieren und gewissermaßen mit beweglichen Lettern aus Licht eine digitale Verbindung zu Gutenbergs Erfindung herstellen.

Die Ausstellung „MovingTypes – Lettern in Bewegung“ ist entstanden am Zentrum Zeitbasierte Gestaltung, einer Kooperation der Hochschule Mainz – Institut für Mediengestaltung und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, unter der Leitung von Prof. Anja Stöffler, Prof. Ralf Dringenberg, Domnik Witzke, in Zusammenarbeit mit Dr. Annette Ludwig, Gutenberg-Museum Mainz.

Das z zg Zentrum Zeitbasierte Gestaltung ist eine gemeinsame Lehr-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtung der Hochschule Mainz und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Es ist zugleich Knowledge Base und Creative Lab. Die führenden und kreativen Köpfe hinter dem z zg sind die Mediendesign-Professoren Ralf Dringenberg und Anja Stöffler. Sie lehren und forschen seit Jahren über Kommunikation, Animation und Interaktion in realen und virtuellen Räumen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Rolle von Schriften und Buchstaben. Auf dieser Basis entwickeln sie auch neue multimediale und interaktive Formen der Vermittlung.

https://www.zeitbasierte-gestaltung.de

https://www.moving-types.de

Der zur Ausstellung entwickelte und vermutlich weltweit erste Katalog „mit eingebautem Kino“ schrieb selbst Mediengeschichte. Nach fast einjähriger Präsenz in Mainz wanderte „Moving Types“ weiter zum „Dortmunder U“ und zur „Alte Post“ Schwäbisch Gmünd.

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